Das war alles schon …
6.10.2008
Hochschule für Film und Fernsehen, HFF München:
Zukunft Kino - Peter C. Slansky im Gespräch mit Daniela Kloock
Vortrag und Diskussion im Rahmen der Prolog-Woche der HFF
14.30 Uhr im Kino der HFF, München
8. – 10.7. 2008
NMI 2008:
Neue Medien und Technologien der Informationsgesellschaft
„Film, Computer und Fernsehen im Zeichen des Content“
Tagung
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW)
Vortrag: Digitales Kino als Erlebnismodell der Zukunft - heiß oder kalt?
Mit Marshall McLuhan im Kino...
Die Siebte Kunst verändert sich durch die Digitalisierung. Das Universalmedium Software hebt vormals klare Trennungen zwischen einzelnen Künsten und Kommunikationsformen auf, es entstehen neue Dynamiken, Vernetzungen, Erscheinungs- und Wahrnehmungsformen, neue Arten der Distribution, Produktion, und Rezeption. Einige Aspekte dieses nicht nur in technologischer Hinsicht bedeutenden Medienumbruchs werden im Vortrag zur Diskussion gestellt, sie beziehen sich schwerpunktmäßig auf die Veränderungen des Kinos als Ort und auf die Ästhetik "digitaler Bilder". Wiewohl kulturelle Sehkonventionen immer Einfluß nehmen auf die Beurteilung/Wertung von Kino/Bildern, möchte ich mit einem Rekurs auf Marshall McLuhan zu einer Diskussion über das Hybride der neuen Bilderwelten anregen.
Flyer der Tagung
22. Mai 2008
The End of the Reel World - Effekte digitaler Bilder
Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums Medienkultur an der Universität Bremen (Dr. Daniela Kloock)
11.4.2008
Zukunft Kino - The End of the Reel World
Akademie der Künste, Sektion Film und Medien.
Programmdownload (PDF 64 kb)
Zukunft Kino - The End of the Reel World – Erkundungen an Beispielen
An kaum einem Ort wird die Verbindung von Kultur und Technologie so deutlich spürbar wie im Kino.
Aktuell verändern sich durch die Digitalisierung die Filmlandschaft, die Herstellungsweisen der Bilder, aber auch die Wahrnehmungsformen grundlegend. Es entstehen neue Techniken des Sehens und Erzählens, neue Dynamiken und Vernetzungen. Auch die Kinos werden mit digitalen Abspielsystemen versehen. Verschwindet mit der Filmrolle, der "Reel World", die als Zeichen für das klassische Kino stehen mag, das Kino als Ort?
Die technischen Transformationsprozesse haben kulturelle Auswirkungen, sie sind vielfältig, komplex und tiefgehend. Umso erstaunlicher, dass eine Reflexion über diese Veränderungen unserer Bildkultur - als deren populärstes Erbe das Kinogelten kann - nur in kleinen Fachkreisen stattfindet.
Die Veranstaltung möchte eine breitere Diskussion eröffnen und dazu einladen, das Kino auf neue Art zu betrachten.
Konzept und Zusammenarbeit mit Daniela Kloock,
Herausgeberin des Buches "Zukunft Kino", Schüren Verlag 2008

M.Ganteföhr, D.Kloock, K.Wehn, G.S.Freyermuth
(Foto: René Moritz)
Der polymorphe Film – 14 Uhr s.t.
Das Universalmedium Software hebt die vormals klaren Trennungen zwischen einzelnen Künsten und Kommunikationsformen, deren jeweilige Datenträger, auf. Game-technology, Machinima, VideoBloggs als
Beispiele für transmediale Genres und deren Einflüsse auf Kino/Film bzw. vice versa sollen im Zentrum dieses Veranstaltungsschwerpunktes stehen.
- Film als Software: Gundolf S. Freyermuth, Prof. für Angewandte Medienwissenschaften ifs Köln
- Film und Game Technology, Machinima als Medienschnittstelle: Karin Wehn, Kommunikations- und Medienwissenschaftlerin, Uni Leipzig
- "Du bist Spider-Man!" - Warum sich Computerspiel und Film fremd bleiben:
Martin Ganteföhr, Spieleentwickler von Overclocked House of Tales, Bremen
Moderation: Daniela Kloock, Medien- und Kulturwissenschaftlerin, Berlin
Die Kinematografisierung der Wirklichkeit – 16 Uhr s.t.
Ein multimedialer Dialog zwischen Georg Seeßlen (Kultur- und Filmwissenschaftler, München) und Markus Metz (Journalist und Autor, München)

(Foto: René Moritz)
Comrades in Dreams - Leinwandfieber – 18 Uhr
Film von Uli Gaulke (D 2006, 94 Min.)
Der Film erzählt Geschichten von Menschen, die das Kino zu ihrem Lebensinhalt gemacht haben. Eine Reise zu vier außergewöhnlichen und höchst unterschiedlichen Orten, an denen Kino noch ein Ereignis ist.
Der Film verlässt das Kino – 20 Uhr
Worin liegt die Erlebnisqualität der Traumfabrik und wie kann sie bestehen angesichts von home-cinema, Internet Tauschbörsen und iPod Konsum? Wie muss sich Kino auf- und umrüsten angesichts rückläufiger Besucherzahlen?
mit Matthias Elwardt (Abaton-Kino, Hamburg) Torsten Frehse (Verleih Neue Visionen Berlin)
Thomas Peter Friedl (Contantin Film, München), Uli Gaulke (Filmemacher, Berlin)
Moderation: Christiane Peitz (Kultur- Ressortleiterin "Der Tagesspiegel" Berlin)

M.Elwardt, T.Frehse, C.Peitz, T.P.Friedl, U.Gaulke
(Foto: René Moritz)
King Kong geht voran
"Zukunft Kino": Essays und Veranstaltungen zur digitalen Herausforderung.
(Julia Teichmann) Berliner Zeitung
Wenn Film zur Software wird
Die Tagung "Zukunft Kino - The End of the Reel World" fragte, was mit dem Film im Zeitalter seiner Digitalisierung geschieht. (Ekkehard Knörer) taz.de
14.2.2008
Phantasien vergangener Zukunft – Gedanken zum Kino
Vortrag von Daniela Kloock in der Direktors Lounge
contemporary media and art 2008 berlin